Wohnungseinbrüche steigen

Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt für 2024 leichten Anstieg

Trotz des erneuten Anstiegs liegt die Zahl weiterhin unter dem Niveau vom Jahr 2019 mit 87.145 Einbrüchen. Im Jahr 2024 lag die Zahl des bundesweit verübten Wohnungseinbruchdiebstahls bei insgesamt 78.436 Fällen, was im Vergleich zum Jahr 2023 ein Plus von 617 Einbrüchen und eine Steigerung von 0,8 Prozent bedeutet.
Ein tieferer Blick in die Statistik verrät, dass 35.857 Taten und damit 45,7 Prozent aller Fälle nicht vollendet wurden. Der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie Velbert weist in seiner jüngsten Pressemitteilung hin: Die Gründe, warum der oder die Täter es bei dem Versuch beließen, können vielfältig sein. Vielleicht wurden sie durch etwas oder jemanden gestört oder die einbruchhemmende Fenster- und Türentechnik hinderte die Einbrecher an einem erfolgreichen Abschluss ihrer Tätigkeit. Es empfiehlt sich also entsprechende Schlösser und Beschläge in Fenster und Türen einbauen zu lassen. Eine Nachrüstung ist meistens mit wenig Aufwand möglich. „Die richtige Sicherheitstechnik stellen die Mitglieder unseres Verbandes her“, sagt Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) e.V.. Die rund 70 Unternehmen liefern umfassende Technik im Bereich des Einbruchschutzes.

www.fvsb.de


Abbildung: FVSB

Abbildung: FVSB

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 12/2020 Interview

Stephan Schmidt, FVSB

Von Schlössern und Champions

metallbau: Herr Schmidt, welche Trends sehen Sie in der Beschlagtechnik für Türen? Stephan Schmidt: Den Markt schätzen wir auf 1,5 Millionen Außentüren, die jährlich verbaut werden. Davon...

mehr